Unterwegs mit Baby

Mai 30

Mit dem Baby unterwegs

 

Der Klassiker in der Abteilung Kindertransport und ein Muss für die meisten werdenden Eltern ist ein Kinderwagen. Damit kann man das Baby in einem kuscheligen Nest an der frischen Luft spazieren fahren. Gerade im ersten Lebenshalbjahr, bzw. solange das Baby noch nicht alleine sitzen kann, ist ein Kinderwagen mit Babyschale Standard. Danach kann man auf einen Kinderwagen mit Sportsitz und später auf einen Buggy umsteigen. Viele Hersteller bieten sogenannte Kombi-Kinderwagen an, die sich von einem Schalen-Kinderwagen in einen Sportwagen umbauen lassen, und bei denen man sogar den Baby-Autositz (z. B. von Maxi Cosi) aufsetzen kann. Je nach Ausstattung fangen die Preise für Kinderwagen ca. bei 200 Euro an. Nach oben sind dem Preis keine Grenzen gesetzt, liegen aber bei hochwertigen Marken wie Teutonia oder Gesslein ca. um die 800 – 900 Euro.

Der Nachteil eines Kinderwagens ist natürlich seine Größe und sein Gewicht, die ihn als Begleiter für unterwegs (wenn man nicht vor der eigenen Haustüre spazieren geht) etwas unbeliebt machen. Auch ist er bei schlechtem Wetter nicht der liebste Freund der Hausfrau, da er an den Rädern viel Dreck und Nässe mitbringt und somit zusätzliche Arbeit macht.

 

Kuschelige Alternativen

 

Platz- und Schmutzprobleme hat man bei den vielen Tragemöglichkeiten, die es inzwischen gibt, nicht. Da gibt es z. B. das klassische Tragetuch, in fröhlichen bunten Farben und aus verschiedenen Materialien, wie gewebten und elastischen Stoffen. Preislich liegt es bei ca. 50 Euro. Unter anderem beim momentan viel diskutierten ‚Attachment Parenting’ wird so eine Tragemethode empfohlen, damit das Kind viel Nähe erfährt, ein Grundbedürfnis jedes Babys. Außerdem behalten Mama und Papa damit freie Hände. Wer vor den unterschiedlichen Wickelmethoden Respekt hat und glaubt, das mit Baby nicht hinzubekommen, kann auf andere Tragehilfen zurückgreifen, wie vorgefertigte Tücher mit Schulterpolstern (z. B. die BabaSling ab 50 Euro) oder richtige Tragen wie den Ergobaby Carrier (ab ca. 85 Euro) oder den BabyBjörn (ab ca. 60 Euro). Viele solche Hilfen lassen einen das Baby in unterschiedlichen Positionen tragen und ermöglichen somit eine flexible Nutzung. Außerdem nehmen sie wenig Platz weg, wenn man sie auf Reisen mitnehmen will. Ein Nachteil ist aber, dass das Tragen mit solchen Hilfen mit zunehmendem Gewicht des Kindes immer beschwerlicher wird und man natürlich nicht so viel Bewegungsfreiheit hat.

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